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Mode - cradle-to-cradle Drucken
Mode und Accessoires aus der Natur

Kleidung, Schuhe oder Schmuck, die aus der Mode kommen, landen nicht selten im Müll. Hilfsorganisationen sammeln getragene Kleidungsstücke und transportieren sie in ärmere Weltregionen. Second-Hand- oder Umsonstläden verkaufen brauchbare Stücke weiter oder verschenken sie. Zur Herstellung von Kleidung und Mode-Accessoires werden zunehmend recycelfähige oder wieder verwendbare Naturmaterialien und zum Einfärben der Artikel ökologische Farbstoffe eingesetzt. Artikel aus Bio-Baumwolle, Holz, Kokos, Hanf, Fischleder oder Flüssigholz ersetzen umweltschädliche Materialien, Plastik und seltene teure Metalle. Flüssigholz, das bei der Papierherstellung anfällt, ist sogar formbarer als Holz und lässt sich zu 100 Prozent recyceln. Aus Flüssigholz werden beispielsweise Schuhabsätze hergestellt.

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BUND-Oekotipp 02/2013 Drucken
Vegane Schuhe

Bei Schuhen oder Kleidungsstücken verwendetes Leder stammt zumeist von Tieren. Das Wort „vegan“ ist geläufig in Bezug auf Lebensmittel, nur Wenige wissen, dass auch Kleidung und Schuhe vegan sein können. Auf ein Kilogramm verarbeitetes Leder kommen zudem rund zwei Kilogramm Chemikalien, die die Umwelt erheblich belasten. So wird beim Gerben oft Chrom eingesetzt, um die Tierhaut haltbarer zu machen. Chromverbindungen, die dabei entstehen können, sind Umweltgifte und gelten als krebserregend. Der Wasserverbrauch bei der Lederherstellung ist ebenfalls enorm. Pro Tonne Leder werden 75000 bis 250000 Liter Wasser verbraucht. Dazu kommt oft noch eine verheerende Ökobilanz durch den Transport: Rohhäute aus Südamerika werden beispielsweise nach Indien oder Pakistan transportiert, wo sie mit Chrom aus Russland oder Südafrika gegerbt werden, bevor sie die Reise nach Europa antreten.

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Mode, Ethik und Tradition Drucken

ANOKHI: In der Tradition verankert, stark im Kommen

Ein Textilunternehmen in Nordindien – ethisch und ökologisch fundiert


Glaubt man den Reiseberichten europamüder Indienheimkehrer, so ist Indien ein alternatives Paradies: Yogha und Meditation, Ayurveda,  exotische Wellness, Esoterik, bunte Götter und berauschend schöne Strände. Andere schwärmen von Indiens rasch wachsender Wirtschaftskraft, vor allem von der aufstrebenden IT-Branche in der virtuellen „Goldgräber“- Stadt Bangalore.

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Mode und Ethik Drucken

Transshopping – eine ethische Art des Einkaufs


Werfen Sie ihr altes schmuckloses Kleid nicht weg! Der triste Rock im Schrank muss nicht in der Altkleidersammlung landen, ein Fehlkauf nicht im Schrank vergammeln. Für wenig Geld gestaltet Modedesignerin Diane Terodde Ihr Kleidungsstück in neuem Look oder zu einem Kunstobjekt um. Sie erhalten ein aufregendes Neudesign, völlig individuell mit Überraschungseffekt.

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Öko-Mode im Aufwind Drucken

Öko-Mode liegt nicht nur voll im Trend

Sie ist neuerdings hip, ja glamourös, seitdem Filmstars, Popmusiker, Modeschöpfer und andere Celebrities für ökologisch korrekte, fair produzierte und nachhaltige Kollektionen werben. Dem Trend zu einem „bewussten Konsum“ („Conscious Consumerism“) erteilte die weltweit führende Modezeitschrift „Vogue“ eine Art päpstlichen Segen. Als prominentester Propagandist einer ökologisch und ethisch korrekten Mode ist der U2-Sänger Bono aktiv, der einen Teil der Erlöse aus seiner Ökomarke "Edun" einem Hilfsfonds zur Bekämpfung von Aids, Malaria und Tuberkulose in Afrika spendet. Giorgio Armani und die US-Kette Gap haben sich ihm angeschlossen. Bonos globale Botschaft lautet einfach: "Gut aussehen und damit Gutes tun!"

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Immobilie für ausgewählte ökologische Zwecke

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