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Nachhaltigkeit

Plastiktütenhersteller scheitert mit Millionenklage gegen Deutsche Umwelthilfe

Victor Güthoff & Partner GmbH unterliegt vor dem Landgericht Köln im Streit um biologisch abbaubare Plastiktüten
 
Berlin, 27.1.2014: Im Rechtsstreit um angebliche Falschaussagen zu biologisch abbaubaren Plastiktüten hat das Landgericht Köln die Klage der Victor Güthoff & Partner GmbH und der Ruppiner Papier- und Folienwerke GmbH gegen die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) abgewiesen (Az 28 O 116/13). Die Richter gaben der Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation umfassend Recht. Die beiden Plastiktütenunternehmen hatten die DUH und ihren Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch auf Schadensersatz in Höhe von mehr als 2,7 Millionen Euro verklagt. Grund waren zwei Pressemitteilungen des Umwelt- und Verbraucherschutzverbandes vom April 2012. Darin hatte die DUH mitgeteilt, dass die aus Polymilchsäure (PLA) bestehenden Bio-Tragetaschen nach einer eigenen Umfrage unter deutschen Kompostierungsanlagen zu den dort herrschenden Bedingungen weit überwiegend nicht biologisch abbaubar waren.

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Bienensterben

Pestizide im Raps sind eine besondere Gefahr für Bienen


Berlin: Der Deutsche Berufs- und Erwerbsimkerbund (DBIB) und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) appellieren an die deutschen Landwirte, bei der anstehenden Raps-Aussaat freiwillig auf Pestizide zu verzichten, die zur Gruppe der Neonikotinoide gehören. Diese vor allem für Bienen gefährlichen Nervengifte werden zum Beizen des Saatgutes eingesetzt und sind nach Erkenntnissen von Toxikologen 6.000 bis 7.000mal giftiger als DDT.

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CO2-Bilanz einer Reise

Klimafreundlich Reisen

Reisen und Klimaschutz schließen sich nicht aus. Entscheidend für die CO2-Bilanz einer Reise ist die Wahl des Transportmittels. Fliegen belastet das Klimakonto am stärksten. Dass man auch ohne Flugzeug interessante Reisen unternehmen kann, zeigt ein Blick in den Katalog der BUND-Reisen.

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Mode - cradle-to-cradle
Mode und Accessoires aus der Natur

Kleidung, Schuhe oder Schmuck, die aus der Mode kommen, landen nicht selten im Müll. Hilfsorganisationen sammeln getragene Kleidungsstücke und transportieren sie in ärmere Weltregionen. Second-Hand- oder Umsonstläden verkaufen brauchbare Stücke weiter oder verschenken sie. Zur Herstellung von Kleidung und Mode-Accessoires werden zunehmend recycelfähige oder wieder verwendbare Naturmaterialien und zum Einfärben der Artikel ökologische Farbstoffe eingesetzt. Artikel aus Bio-Baumwolle, Holz, Kokos, Hanf, Fischleder oder Flüssigholz ersetzen umweltschädliche Materialien, Plastik und seltene teure Metalle. Flüssigholz, das bei der Papierherstellung anfällt, ist sogar formbarer als Holz und lässt sich zu 100 Prozent recyceln. Aus Flüssigholz werden beispielsweise Schuhabsätze hergestellt.

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BUND-Oekotipp 02/2013
Vegane Schuhe

Bei Schuhen oder Kleidungsstücken verwendetes Leder stammt zumeist von Tieren. Das Wort „vegan“ ist geläufig in Bezug auf Lebensmittel, nur Wenige wissen, dass auch Kleidung und Schuhe vegan sein können. Auf ein Kilogramm verarbeitetes Leder kommen zudem rund zwei Kilogramm Chemikalien, die die Umwelt erheblich belasten. So wird beim Gerben oft Chrom eingesetzt, um die Tierhaut haltbarer zu machen. Chromverbindungen, die dabei entstehen können, sind Umweltgifte und gelten als krebserregend. Der Wasserverbrauch bei der Lederherstellung ist ebenfalls enorm. Pro Tonne Leder werden 75000 bis 250000 Liter Wasser verbraucht. Dazu kommt oft noch eine verheerende Ökobilanz durch den Transport: Rohhäute aus Südamerika werden beispielsweise nach Indien oder Pakistan transportiert, wo sie mit Chrom aus Russland oder Südafrika gegerbt werden, bevor sie die Reise nach Europa antreten.

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