Tipp zum Thema Haus:
Fleischeslust - weniger ist mehr
Öko - auch bei Möbeln längst kein Verzicht mehr auf Ästhetik und Design! PDF Drucken E-Mail
Das Wohnen hat für uns Deutsche eine ganz besondere Bedeutung. "In wirtschaftlich unsicheren Zeiten ist es nahe liegend, dass man wenigstens zu Hause ein Gefühl der Sicherheit und des Wohlfühlens anstrebt", erklärt Dirk-Uwe Klaas vom Verband der Möbelindustrie. Und da sind wir ganz und gar nicht knauserig: Mit ihren Pro-Kopf-Ausgaben für Möbel liegen die Deutschen Europaweit vorn, zusammen mit Österreich und Schweden.

Doch laut Verband der Möbelindustrie geht der Trend fürs Wohnen in eine ganz neue Richtung: Emotionale, nicht materielle Wert rücken immer mehr in den Vordergrund. Ähnlich wie bei der Wellness-Bewegung geht es auch hier um die Suche nach Ausgleich zwischen Körper, Geist und Seele. Das Bedürfnis nach Sinn-Suche verändert unsere Sicht auf die Dinge, die uns umgeben. Immer mehr Deutsche wollen Unverwechselbarkeit, interessieren sich für die Geschichte eines Produktes, schätzen Handwerkskunst und hochwertige ökologische Materialien.

"Zwischen superbillig" und dem kühlen Luxus aus Chrom, Edelholz und Glas scheint sich eine dritte Linie zu entwickeln: die Sehnsucht nach einem Wohngefühl, das uns weder von der Welt abkoppelt noch von der Natur." konstatiert Fred Grimm in seinem gut recherchierten Einkaufsführer "Shopping hilft die Welt verbessern" www.Amazon.de Wie bei vielen anderen Erzeugnissen zeigt sich auch bei Möbeln: Wir fühlen uns wohler, wenn wir uns mit Produkten umgeben, die mit und nicht gegen die Natur hergestellt wurden.

Während in Amerika Öko-Bewusstsein mittlerweile zum Statussymbol betuchter Kreise avanciert ist, fertigen in Deutschland viele altbekannte Firmen ihre Möbel sogar nach ökologischen Grundsätzen, ohne dies an die große Glocke zu hängen. ETHIKKOOPERATION verrät Ihnen welche.

 

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