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Gartenplan - November Drucken

Thema zur Jahreszeit – November


Jetzt reifen schon die roten Berberitzen,
alternde Astern atmen schwach im Beet.
Wer jetzt nicht reich ist, da der Sommer geht,
wird immer warten und sich nie besitzen.

Wer jetzt nicht seine Augen schließen kann,
gewiß, daß eine Fülle von Gesichten
in ihm nur wartet bis die Nacht begann,
um sich in seinem Dunkel aufzurichten:-
der ist vergangen wie ein alter Mann.

Dem kommt nichts mehr, dem stößt kein Tag mehr zu,
und alles lügt ihn an, was ihm geschieht;
auch du, mein Gott. Und wie ein Stein bist du,
welcher ihn täglich in die Tiefe zieht.

„Jetzt reifen schon die roten Berberitzen“ Rainer Maria  Rilke (1875-1926)

 

 

Im Ziergarten


HerbstlaubDer November ist für viele Menschen der Monat der Stille. Nebel wabern früh am Morgen über Feld und Flur, nur noch wenige Blumen im Garten blühen. Darunter die Chrysanthemen (Chrysanthemum), Ringelblumen (Calendula officinalis ) und der Goldmohn (Eschscholtzia californica), der auch Schlafmützchen genannt wird. Vereinzelt gibt es noch Rosenblüten, dem immer näher kommenden Winter zum Trotz. Die letzten Herbstblätter fallen.

Noch können Gehölze, hecken und Rosen gepflanzt werden, so lange bis der Boden hart gefriert. Mit Stauden sollte man bis zum kommenden Frühjahr warten.
Für Blumenzwiebeln wird die Zeit langsam knapp. Wenn sie im Frühling blühen sollen, dann hurtig noch die letzten in die Erde setzen.
Alle Beetstauden sollten jetzt bis dich über dem Boden herunter geschnitten sein. Nur die Astilbe (Astilbe-Arendsii-Hybriden), verschiedene Gräser und Akelei  (Aquilegia vulgari ) können stehen bleiben.
Bei Rosen an Winterschutz denken. Jede Pflanze mit Komposterde umhäufeln. Zusätzlich kann man noch mit Fichtenzweigen die Wurzeln schützen. Das gilt auch für Hochstammrosen. Die Kronen locker mit Fichtenzweigen und Stroh umhüllen.
Pampasgras reagiert empfindlich bei Frost und Nässe. Die Zweige zusammenbinden, mit trockenem Laub umgeben, wenn möglich eine Kiste darüber stülpen.
Auch Feuerpfeile (Malleolus, Falarica ) schopfartig zusammenbinden.
Rhododendren an einem ungeschützten Ort werden gegen die winterliche Sonne locker mit Fichtenzweigen abgedeckt.
Alpine Stauden ebenfalls locker mit Fichtenzweigen abdecken.

Im Gemüsegarten

Das Spätgemüse sollte bis Mitte November aus dem Boden genommen werden. Dazu verwendet man eine Grabgabel. Die Einlagerung in einem ausgehobenen Frühbeetkasten oder in einer Ermiete versorgt den Gärtner bis in das Frühjahr mit frischem Gemüse.
Jedes biologische Material sollte kompostiert werden. Dabei die unterschiedlichen Pflanzen bei der Schichtung mischen. Holziges Material mit der Schere zerkleinern.
Der Boden von Spinat, Feldsalat und Winterzwiebeln etwas lockern und das Unkraut jäten. Die Kulturen werden vor dem Frost geschützt und mit Fichtenzweigen abgedeckt.
Bei Spargel schneidet man das Laub ab. Dieses bitte nicht zu dem Kompost geben. Die Sporen des Spargelrost sowie auch die Puppen der Spargelfliege könnten dabei überwintern.
Grünkohl hält Kälte gut aus. Er schmeckt besonders gut nach dem ersten Frost.
Der Zuckerhut ist ebenfalls frosthart. Er hält sogar eine Temperatur bis Minus 10 °C aus. Dann aber die harten Blätter außen nicht mehr verwenden.
Rosenkohlröschen besser ernten, bei Überschuss einfach in der Gefriertruhe einfrieren.

Im Obstgarten

Obstbäume und Beerensträucher können noch während der gesamten frostfreien Tage im November gepflanzt werden. Sie haben bis zum Frühjahr einen Wachstumsvorsprung gegenüber den im Frühjahr gepflanzten Bäume. Lediglich Pfirsich, Aprikose, Walnuss, Edelrebe, und Brombeere sind kälteempfindlich und pflanzt man schon im Frühjahr. Im Herbst/Winter gekaufte Bäumchen können überwintern, indem man sie einschlägt und im Frühjahr setzt.
Obstlagerung ist für die heutige Wohnsituation oft schwierig geworden, da die meisten Keller zu warm sind. Das Obst sollte ideal bei einer Temperatur nur wenig über 0 °C. eingelagert werden. Dabei sollte das Obst einmal pro Woche auf faule oder angefaulte Früchte untersucht werden. Dieses Obst bitte entfernen.
Mit dem Obstbaumschnitt kann man bei älteren Bäumen, die ausgelichtet werden sollen, schon beginnen.

 

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