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Gartenplan - Oktober Drucken

Thema zur Jahreszeit – Oktober


„Die Blätter fallen, fallen wie von weit,
als welkten in den Himmeln ferne Gärten;
sie fallen mit verneinender Gebärde.

Und in den Nächten fällt die schwere Erde
aus allen Sternen in die Einsamkeit.

Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.
Und sieh dir andre an: es ist in allen.

Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen
unendlich sanft in seinen Händen hält.“

„Herbst“ Rainer Maria Rilke (1875-1926)
 

Im Ziergarten

HerbstgartenNun hat der Herbst Einzug gehalten. Die Tage werden kürzer, die Nächte kühler. Wer im Oktober mit offenen Augen durch die Natur geht stellt fest: Das satte Grün der Bäume ist verschwunden. Die Blätter beginnen zu fallen und wir gehen der Zeit entgegen, da im Garten die Arbeit ruht. In den Gärten leuchten noch in der milden Herbstsonne die späten Sommerblumen, Dahlien und Chrysantheme, das Obst ist gereift und das Spätgemüse kann geerntet werden. Es folgen noch manche sonnige Herbsttage.

Nach dem ersten Frost die Sommerblumenpflanzungen, auch Herbstastern und Chrysanthemen, alle Beetstauden,  nach dem verblühen über der Erde abschneiden und abräumen.
Es ist jetzt die Pflanzzeit für Rosen, Stauden und Gehölze. Der Boden muss dafür sorgsam vorbereitet werden.
Blumenzwiebeln (z.B. Tulpen, Narzissen, Krokus, Hyazinthen), die im Frühjahr aufblühen sollen, können jetzt in den Boden gelegt werden.
Über den Winter eingelagert werden die Knollengewächse: Dahlien (Dahlia variabilis), Gladiolen (gladiolus), Knollenanemonen (Anemone coronaria), Indisches Blumenrohr oder auch Canna genannt, etc.
Orleander und andere Kübelpflanzen vertragen auch kühlere Temperaturen. Deshalb können sie noch draußen stehen bleiben. An die Hauswand gerückt ertragen sie auch Temperaturen um den Gefrierpunkt. Unter Null Grad sollte die Temperatur jedoch nicht länger fallen. Längere Frosttage vertragen sie nicht.

Im Gemüsegarten
 
ZwiebelnMöhren, Knollensellerie, Rote Rüben, Winterrettich, und alle Spätkohlarten können Ende Oktober geerntet werden. Sie nehmen in den ersten Oktoberwochen noch erheblich an Umfang zu. Bei mildem Wetter dauert die Erntezeit bis Mitte November.
Das Gemüse kann eingelagert werden, wenn es bei der Ernte nicht beschädigt wurde. Aber nicht in zu warme Heizungskeller.
Rosenkohl kann im Freien bleiben, wenn die Temperatur nicht schon zu tief sinkt. Härterer Frost schädigt die Pflanze. Deshalb die Pflanze mit Wurzeln aus dem Boden ziehen und Ende November an einer geschützten Stelle einschlagen.
Porree ist manchmal etwas kälteempfindlich. Deshalb gilt, die Pflanze an der Wurzelseite hoch anhäufeln.
Rhabarber kann jetzt vermehrt werden indem man alte Stöcke ausgräbt und teilt, um sie dann wieder einzusetzen. Dabei sollte jedes geteilte Stück Knospen gebildet haben. Die Erde dafür gut vorbereiten.

Im Obstgarten

Apfelsorte GlosterAlle Spätsorten nicht vor der Reife ernten. Jeder gewonnene Tag gibt der Frucht etwas mehr Süße und Aroma. Auch etwas Frost schadet Äpfeln und Birnen nicht. Sie sollten nur nicht mit den Händen berührt werden. Deshalb besser am Nachmittag ernten.
Wann ist ein Apfel oder eine Birne erntereif? Wenn die Frucht sich durch eine leichte Drehung mit dem Stil vom Fruchtholz löst.  
Zur Lagerung die Frucht mit Stil ablegen. Dies verhindert das eindringen von Fäulnispilzen. Druckstellen und Verletzungen der Frucht, wie zum Beispiel kleine Risse, sollten vermieden werden.
Die Früchte am Baum mehrmals im Abstand von einer Woche durchpflücken. Dies verbessert die Lagerfähigkeit und verbessert die Qualität der Frucht.
Als Süßmost können die vom Baum gefallenen und noch nicht faulen, sowie die bei der Ernte beschädigten Äpfel und Birnen verwendet werden. Dazu eignen sich besonders säuerlich schmeckende Sorten. Falls größere Mengen anfallen bringt man sie zu einer Obstverwertungsstelle. Den Saft kann man dort gleich in Flaschen oder Kanistern mitnehmen. Dabei liefern ungefähr 50 kg Obst 30 Liter Saft.

Neue Obstbäume sollten solange es auch noch milde Tage gibt gepflanzt werden. Dazu den Boden sorgfältig vorbereiten. Obstbäume lieben die Standorte in der Nähe einer Hauswand. Hier sehen auch Spalierbäume dekorativ aus. An diesen geschützten Stellen wachsen auch empfindliche Sorten.

 

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