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Gartenplan - Juni Drucken

Thema zur Jahreszeit - Juni

"Mit roten Feldmohnblumen
Hatt’ ich dein Haar geschmückt,
Die roten Blumenblätter
Die sind nun alle zerdrückt.
Du bist zu mir gekommen
Beim Abendsonnenschein,
Und als die Nacht hereinbrach,
Da ließest du mich allein.
Ich höre die Stille rauschen
Und sehe die Dunkelheit sprühn,
Vor meinen träumenden Augen
Purpurne Mohnblumen blühn."

„Mohnblumen“ Hermann Löns (1866-1914)



Im Ziergarten

MohnblumeWer in den letzten Monaten seinen Garten fleißig bearbeitet hat, kann jetzt das Ergebnis genießen. Die ersten Sommerblumen fangen an zu blühen und auch die Rosen entfalten ihre Pracht. Dies ist der Beginn der Farbenspiels, das sich über den Sommer entwickelt.

Die Rosen brauchen jetzt besondere Aufmerksamkeit.  Sie sollten gegen Ende des Monats noch einmal mit einem Naturdünger versorgt werden. Dabei müssen sie regelmäßig gegen die häufigen Pilzkrankheiten wie Sternruß oder Mehltau untersucht werden. Befallene Blätter sofort entfernen und entsorgen. Nicht auf den Boden fallen lassen, damit sich die Rose nicht weiter infiziert.

Wenn sie ihre Stauden wie zum Beispiel Rittersporn im Herbst noch einmal zur Blüte bringen wollen, dann schneiden sie ihn bereits im Verblühen bis auf 10 cm über dem Boden zurück. Achtung Schneckenattacken! Achten sie besonders auf die rote Nacktschnecke. Die Weinbergschnecken richten jedoch keinen Schaden an. Sie ernähren sich von weichen, welken Pflanzenteilen und Algenbewüchsen. Sie werden in Deutschland „besonders geschützt“ nach Anlage 1 zur Bundesartenschutzverordnung.
Bei Stauden wie zum Beispiel Wicken, die eine beachtliche Höhe erreichen können, die Stäbe höher ziehen.
Ende Juni kann mit dem Heckenschnitt von Laubgehölzen wie Hainbuchen, Kornelkirschen oder Liguster begonnen werden. Sie sollen unten etwas breiter sein, damit die Hecke zwar dicht bleibt, aber das Licht noch durchdringen kann.
Gärtner, die eine Blumenwiese in ihrem Garten haben,  können jetzt die ganze Bandbreite der Wildblumen in Blüte sehen. Deshalb erst nach der Samenreife mähen.
Aussaten: Zweijahresblumen wie Stiefmütterchen, Vergissmeinnicht, Bellis, Goldlack, Bartnelken, Marienglockenblumen, etc. können jetzt ausgesät werden.

Im Gemüsegarten


Das Gemüse kann jetzt geerntet werden. Um es neu zu bestellen muss das Beet aberäumt werden, der Boden mit einem Krail oder Kultivator gelockert und auf die obere Schicht fruchtbare Komposterde aus gebracht werden.
Wer im Mai versäumt hat seinen Kohl zu pflanzen kann dies jetzt noch nachholen. Salatpflanzen werden in abständen in kleinen Sätzen ausgepflanzt.
Der Boden sollte wie im Ziergarten auf 2 – 3 cm Tiefe immer wieder gelockert werden. Nur Tomaten wurzeln flach. Hier sollte mit etwas Rasenschnitt oder Strohhäcksel gemulcht werden.
Um Johanni ab dem 24. Juni wird die Rhabarber und Spargelernte eingestellt. Damit die Pflanzen sich erholen können viel Kompost  um die Stöcke legen.
Aussaten: Wer im Herbst nochmals Möhren ernten möchte, sollte jetzt mittelfrühe Sorten verwenden. Rote Rüben, Sommerrettiche, Radieschen, Zuckerhut und Radicchio jetzt ausgesät sind ebenfalls im Herbst zu ernten. Zuckerhut, Radicchio und Endivie sind empfindlich und können auch als kleine Pflanze vorgezogen und dann erst ausgebracht

Im Obstgarten

Ende des Monats fällt in der Regel viel Rasenschnitt an. Angetrocknet kann das Material  als Abdeckung unter den Obstbäumen verwendet werden.
Bei Apfelbüschen die zu viele Früchte bilden, sollte man die Fruchtbüschel ausdünnen. Wenn man nur ein oder zwei Äpfel übrig lässt, reifen diese zu großen Früchten aus.
Es ist die Zeit der sonnengereiften und süßen Erdbeeren. Die Erde ist jetzt oft trocken und die Früchte bleiben ohne zusätzliches Wasser klein. Deshalb morgens oder am frühen Abend gießen. Wer zu spät am Abend gießt riskiert den Grauschimmelbefall durch den Nässestau in der Nacht. Strohunterlagen geben den Früchten Schutz. Wer keine neuen Pflanzen ziehen möchte, sollte die sich bildenden Ranken abschneiden.
Um Grauschimmel bei Himbeeren zu verhindern, sollten auf einem Meter nur 8 bis 10 Ruten stehen. Himbeerstöcke mit Kompost oder einer Mulchschicht umgeben.

 

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