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Graberde wird mit Ruß versetzt.

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Gartenplan - Mai Drucken

Thema zur Jahreszeit – Mai 

"Ein Samenkorn lag auf dem Rücken,
die Amsel wollte es zerpicken.
Aus Mitleid hat sie es verschont
und wurde dafür reich belohnt.
Das Korn, das auf der Erde lag,
das wuchs und wuchs von Tag zu Tag.
Jetzt ist es schon ein hoher Baum
und trägt ein Nest aus weichem Flaum.
Die Amsel hat das Nest erbaut;
dort sitzt sie nun und zwitschert laut."

"Das Samenkorn " Joachim Ringelnatz (1883-1934)



Im Ziergarten

gefüllter, lila  FliederFür Naturliebhaber ist der Mai der schönste Monat im Jahr. Obstbäume und Sträucher blühen und ein saftiges Grün überzieht die Natur. Die Winterkälte ist jetzt endgültig vorbei, jedoch kann es auch hier noch unfreundliche kühle Nächte und Tage geben. Von diesem „Wonnemonat“ inspiriert ist das 1842  entstandene Volkslied  „Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus ...“ Der Text stammt von Emanuel Geibel (1815 - 1884) und komponiert wurde das Lied von Justus Wilhelm Lyra (1822 - 1882). Wenn die Sonne scheint steigt das Thermometer schon mal auf sommerliche Temperaturen und die Stauden im Garten leuchten mit ihren Blumen in vielen Farben. An lauen Abenden liegt ein süßlicher Blumenduft über den Gärten.

 

Der Mai ist die ideale Zeit um Nadelgehölze, Stauden wie Rhododendren, Freilandazaleen und Rosen zu pflanzen. Auch hier gilt: vor dem Einpflanzen soll der Wurzelballen mit Wasser einige Stunden in einem Eimer gewässert werden.

Wildtriebe an Rosenstöcken müssen dicht am Zweig entfernt werden. Rosen sind oft anfällig gegen Pilzkrankheiten wie Sternrußtau, Mehltau und Rosenrost. Pflanzen Sie Lavendel zwischen Ihre Rosenstöcke oder Knoblauch – beide Pflanzen halten die Rosen gesund.

Jetzt ist auch die Zeit der Knollenpflanzen gekommen. Mitte des Monats können Dahlien (Dahlia), Gladiolen (Gladiolus), Montbretien (Crocosmia), Sommerhyazinthen, Abessinische Gladiolen (Acidanthera) und Pfauenlilien in die Erde. Wer einen feuchten Garten hat mit Schnecken sollte lieber auf die Dahlie verzichten. Schnecken lieben sie und geben der Dahlie keine Chance.

Wer hoch wachsende Stauden in seinem Garten hat wie Rittersporn (Delphinium cultorum), Brennende Liebe (Lychnis chalcedonica), Herbstastern (Aster novi belgii) und Gladiolen  sollte ihnen mit einer dezenten Vorrichtung Halt geben.

Die Einjahresblumen können nach den Eisheiligen in die Gartenerde. Zu den Sommerblumen zählen: Zinnien, Salvien, Gazanien, Begonien, Leberbalsam, Heliotrop, Tagetes (Tagetes erecta), Levkojen, Verbenen, Astern, Löwenmaul (Antirrhinum majus), Kosmeen und viele andere.
Einjährige vorkultivierte Kletterpflanzen wie die Kaiserwinde, Glockenrebe, Japanischer Hopfen, Schwarzäugige Susanne aber auch Zierkürbisse, Kapuzinerkresse, Edelwicken und Feuerbohnen sind nun bereit für das Aussetzen im Freien.

Wer statt einem kurz geschnittenen Rasen eine Wiese mit wilden Blumen vorzieht, der sollte das Betreten im Mai vermeiden. Die Blumen befinden sich auf ihrem höchsten Stand ihrer Entwicklung.
Blätter der Zwiebelblumen so lange bis sie vertrocknet sind stehen lassen. Nicht mähen.
Alle Balkon- und Kübelpflanzen jetzt raus auf den Balkon!

Tulpen und Narzissen, Flieder, Rhododendren und Azaleen sind Ende Mai abgeblüht. Um den Kraftentzug durch Samenbildung zu verhindern, die abgeblühten Teile entfernen.

Im Gemüsegarten

Wer im April versäumt hat Gewürzkräuter wie Bohnenkraut, Dill, Petersilie, Schnittlauch und Kerbel auszusäen, kann dies Anfang Mai nachholen. Ab der Mitte des Monats folgen empfindlichere Pflanzen wie Knollenfenchel, Gurken, Busch- und Stangenbohnen. Alle Pflanzen die kälteempfindlich sind folgen: Tomaten, Porree, Zucchini, Zuckermais, Spinat, Artischocken die Gewürze Basilikum und Majoran. Am Monatsende kommen die Herbstgemüse die ausgereift Kälte vertragen wie Weißkohl, Rotkohl, Wirsing und Rosenkohl an die Reihe.
Paprika, Auberginen und Zuckermelonen sind besonders Wärme liebend, deshalb müssen sie mit Folie abgedeckt oder unter Glas angebaut werden.
Die dicht stehenden ausgesäten Pflänzchen von Möhren, Petersilie, Radieschen, Zwiebeln, Rote Rüben und Schwarzwurzeln pickieren.

Nicht vergessen - die Folienabdeckung auf den Gemüsekulturen an weniger sonnigen Tagen entfernen.

Im Obstgarten

Unter Obstbäumen und Beerensträuchern wie Himbeeren mulchen. Dazu eignet sich der Rasenschnitt der ab Mai ebenso anfällt, wie auch kurzes Stroh oder Holzhäcksel.

Vergessen Sie nicht bei großer Trockenheit die Erdbeeren und Ihre neu gepflanzten Bäumchen und Sträucher zu gießen. Mulchmaterial hält die Feuchtigkeit etwas länger in der Erde.

Um Krankheiten an Obstbäumen zu verhindern sollte man Bäume gut beobachten. Wer schnell handelt, kann so das Schlimmste abwenden. Wie zum Beispiel den Ausbruch der Pilzerkrankung Monilla bei Sauerkirschen. Dies kann man verhindern, indem man die befallenen, vertrockneten Zweig bis auf das gesunde Holz zurück schneidet. Die weißlichen Mehltauspitzen am Apfelbaum ebenfalls abschneiden um damit ein Ausbreiten zu vermeiden.




 

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