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Die Honigbiene - eine Meisterleistung der Natur

 

Lehrbienenstand-OffenbachDie Biene sammelt Nektar, Pollen und Honigtau. Dabei gelangt der Nektar und Honigtau durch Aufsaugen in den Honigmagen und wird dort bearbeitet. Die gesammelten Pollen oder der Blütenstaub  bilden dabei das sogenannte Pollenhöschen. Die Pollen vermischen sie mit dem Inhalt der Honigblase und dem Speichelesekret als Nahrung für ihre Brut.

 Um ein Glas mit 500 g Honig zu füllen, muss eine Biene 1.500.000.000 Blüten besuchen. Für die Erzeugung von 1 kg Honig sind etwa 3 kg Nektar zu sammeln. Ihre maximale Flugweite beträgt 1 bis 2 km. Die Arbeiterin fliegt täglich 7 bis 15 mal aus. Sie ist jedes Mal jeweils 25 bis 45 Minuten unterwegs. Im Stock hält sie sich jedes Mal dabei fünf Minuten auf. Ihre Fluggeschwindigkeit beträgt 20 bis 25 km/h.

Lehrbienenstand-OffenbachUm drei Kilo Nektar zu sammeln und bei einer mittleren Flugweite von 800 m fliegt sie eine Flugstrecke von 40 000 km und umrundet dabei einmal Erde. Eine Arbeitsbiene wiegt 0,1 g. Eine heimkehrende Sammlerin ist um die Hälfte ihres Eigengewichtes durch Nektar beschwert. Sammelt sie Pollen wiegt sie um ein Drittel mehr. Eine Pollenladung ist das Ergebnis von ca. 100 Blütenbesuchen. Etwa 20 Pollenladungen sind für die Füllung einer Pollenzelle erforderlich.

Bio-Honig. Nach den Richtlinien zur ökologischen Bienenhaltung von Demeter, Bioland und Naturland