Tipp zum Thema Energie:
Ballast abwerfen
So können Sie Strom sparen! PDF Drucken E-Mail
Nach einer Untersuchung des Verbandes der Elektrizitätswirtschaft (VDEW) verteilt sich der Stromverbrauch einer durchschnittlichen deutschen Familie auf:

· 38 Prozent - Heizen und Warmwasser
· 22 Prozent - Kühlen und Gefrieren
· 14 Prozent - Waschen und Trocknen
· 8 Prozent - Kochen und Unterhaltungselektronik
· 5 Prozent - Beleuchtung
· der Rest wird von allen sonstigen Elektrogerätenverbraucht
Jeder Verbraucher könnte bei einem verantwortvollen Umgang, so das Umweltbundesamt (UBA), bis zu 30 Prozent Strom sparen. Dabei müsste sich niemand einschränken. Um das zu erreichen wäre nur etwas mehr Sensiblität im Alltag notwendig. Hier zeigen wir Ihnen zehn Möglichkeiten wie Sie Ihren Stromverbrauch reduzieren, dadurch Geld sparen und dabei die Umwelt weniger belasten:

1. Überflüssiger Stand-by-Betrieb: Verzichten Sie doch einfach auf den Stand-by-Betrieb ihrer Geräte. Ob Steckdosen mit Schalter, Fernseher, CD-Player oder Computer. Schalten sie den stromfressenden "Stand-by"-Modus aus. Sie können damit jährlich rund 50 Euro sparen.

2. Reduzieren der Wärme: Wenn Sie die Heizung nur um ein Grad runter drehen sparen Sie 6 Prozent Heizkosten. Das sind monatliche Ersparnisse bei einer 3-Zimmer-Wohnung (70 qm): ca. drei EUR.

3. Heizung nie ganz abstellen: Lassen Sie ihre Zimmer nie ganz kalt werden, sonst muss mit unnötig viel Energie wieder aufgeheizt werden. Der Grund: Wände speichern Wärme – die Folge: Räume kühlen nicht so schnell aus, die Heizkosten werden reduziert.

4. Alle Heizkörper entlüften: Ob Luft enthalten ist erkennen Sie, wenn der Heizkörper nur im unteren Bereich heiß wird und dabei auch noch seltsame Geräusche produziert. Dann zirkuliert das Wasser nicht mehr richtig. Dadurch geht viel Energie verloren. Ohne die Heizung zu entlüften, verschwenden Sie 60 EUR pro Jahr.

5. Vorhänge und Rollläden dienen nicht nur der Dekoration: Ziehen Sie abends die Vorhänge vor das Fenster und lassen sie, falls vorhanden, Ihre Rollläden runter. So kann die warme Luft nicht so schnell entweichen. Spart 30 Prozent Heizkosten.

6. Lüften Sie nicht mit Kippfenstern: Im Winter am besten drei- bis viermal pro Tag bis zu zehn Minuten die Fenster ganz öffnen. Am besten kurz Durchzug machen. Ersparnis bei 3-Zimmer-Wohnung (70 qm): ca. drei EUR monatlich.

7. Nachts Heizung runter drehen: Das sollten Sie eine Stunde vor dem Schlafengehen erledigen. Auf 15 Grad Celsius gestellt erhalten sie eine bessere Schlaftemperatur und eine Ersparnis: 30 Prozent.

8. Bio-Klima mit Spareffekt: Damit man trockene Raumluft um drei Grad wärmer empfindet, muss man mehr Energie verbrauchen als bei feuchter Luft. Die Luftfeuchtigkeit im Raum kann man durch das Begießen der Zimmerpflanzen erhöhen. Die Folge: Sie heizen weniger. Spar-Effekt: zehn EUR/Jahr.

9. Kühl- und Gefrierschränke als Stromkiller: Ein neuer Kühlschrank verbraucht bis zu vierzig Prozent weniger Energie als ein zwanzig Jahre altes Gerät. Aber trotzdem sollte man bei Kauf eines neuen Kühlgeräts immer auch auf das Energieverbrauchslabel achten.

10. Auch auf dem Herd lässt sich sparen: In der Küche arbeitet der Schnellkochtopf energiesparender als der Kochtopf. Verwendet man jedoch normale Töpfe, sollten die immer auf der entsprechenden Platte stehen. Denn ist der Topf kleiner, geht die Energie am Rand verloren und heizt unnötig den Küchenraum mit.

 

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