| 02/11_Ferienhof-Erharthof in Kochel am See |
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Der Erharthof – Erholung in der faszinierenden Landschaft des Zwei-Seen-Landes um den Kochel- und Walchensee.
Geschichte des Erharthof Der Erharthof der Familie Lautenbacher liegt vor Kochel am See in dem Weiler Ort. Auf der Homepage http://www.erharthof.de findet sich ein ausführlicher historischer Abriss zur Geschichte des Hofes. Der Erharthof gehörte zur ehemaligen Klosterherrschaft Benediktbeuern. Zum ersten Mal wird der Weiler „Ort“ in einer Schenkungsurkunde Kaiser Heinrichs III. im Jahr 1048 erwähnt. Es wird vermutet, dass schon damals im Ortskern eine Hofanlage existierte, aus der sich später der Erharthof entwickelt hat. Dies belegen lückenlos ab 1441 Klosternotizen über die Zahlung des „Zehnten“, die die Namen der Hofbewohner aufführten. Nachweislich bewirtschaftet die Familie Lautenbacher den Hof ab 1523. Der Erharthof heute Heute leben auf dem Erharthof Oma Anna Lautenbacher, Mathias und Benedikta Lautenbacher mit Mathias junior (19), Elisabeth (17) und Kilian (15). Bewirtschaftet wird der Hof seit 1980 nach den Richtlinien des Verbandes Bioland. Dies erfordert eine artgerechte Tierhaltung und den Verzicht auf Spritzmittel wie Herbizide und Pestizide sowie auf schnell wirkende, wasserlösliche Kunstdünger. Erkrankte Tiere werden nicht mit Antibiotika, sondern auf Naturheilbasis behandelt. Für die Familie Lautenbacher steht Naturschutz an oberster Stelle. Der Erharthof ist als Modellprojekt ein „Landschaftspflegehof“. Mit der Pflege von Nassflächen im Loisach-Kochelseemoor und dem Erhalt der artenreichen Flora und Fauna arbeitet er vorbildlich.Bewirtschaftet werden 40 Hektar Wald und Grünland für die Mutterkuhhaltung mit einem modernen eingestreuten Laufstall. Die Bäume des Bergwaldes werden für Schnittholz und zur Energieholzgewinnung genutzt. Die Hackschnitzelheizung des Hofes verarbeitet Rest- und Abfallholz aus der eigenen Holzproduktion. Für warmes Wasser sorgen Sonnenkollektoren auf dem Hausdach. Das Dach des neuen Stalles bietet auf 400 qm Platz für eine große Photovoltaikanlage. Damit werden jährlich 40.000 kWh Strom produziert. Als Treibstoff verwendet der Schleppers Rapsöl, dessen Rohstoff im Umkreis von 100 km angebaut und verarbeitet wird. Dieser Energieträger zeichnet sich also durch kurze Wege aus und ist CO 2 neutral. Für die Familie Lautenbacher ist der Hof ihr Lebensmittelpunkt. Die Harmonie zwischen Bewohnern, Tieren und Pflanzen teilt sich auch den Besuchern mit. Für seine Arbeit bekam der Betrieb im September 1999 vom Bund Naturschutz die Umweltmedaille. In den Jahren 2000, 2002 und 2007 wurde der Erharthof als "Ferienhof des Jahres“ der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft e.V.) ausgezeichnet. Der Hof gehört zu den gesundheitsorientierten Vitalhöfen im Tölzer Land. In dem angelegten Bauerngarten wachsen Kräuter, aus denen Benedikta Lautenbacher Gesundheitstees hergestellt. Aus Ringelblumen entsteht die Ringelblumensalbe. Außerdem kann man Steinölbäder, Dinkelkissen, Kosmetika und viele hausgemachte Lebensmittel direkt ab Hof kaufen. Ferien auf dem Erharthof Wer auf dem Hof der Familie Lautenbacher Urlaub macht, hat die Wahl zwischen sechs Vier-Sterne-Unterkünften: Haus Bergminze, (4 Pers., 60 qm) und Haus Gartenrose (6 Pers., 80 qm), Wohnung Wiesenklee (2 Pers., für Rollstuhlfahrer geeignet, 60 qm), Ringelblume (4 Pers., Wohnung Parterre, 60 qm), Sonnenhut (4 Pers., Wohnung 1. Stock, 60 qm) und Wohnung Lavendel (4 Pers., Wohnung 1. Stock, 60 qm). Die Wohnungen sind gemütlich eingerichtet, mit Küche, Bad, TV und Internetanschluss. Ihr Preis pro Nacht liegt je nach Personenzahl zwischen 60 und 89 Euro zzgl. Kurabgabe. Auf dem Erharthof gibt es für Kinder einen Spielplatz. Zahlreiche Haus- und Kleintiere sowie Ponys lassen die Kinderherzen höher schlagen. Ob Ponyreiten, Traktorfahren mit Bauer Mathias, Schlitten- oder Gokartfahren, Trampolinspringen oder Übernachten im Heu um nur diese Möglichkeiten zu nennen, lassen bei Kindern keine Langeweile aufkommen. Den Gästen bietet sich vom Hof aus ein wundervoller Blick über das Kochelseemoor bis zum Karwendelgebirge. Ein schmaler Gebirgsbach plätschert direkt am Hof vorbei. Idyllische Seen in der direkten Umgebung bieten im Sommer Badespaß pur: Zum Kochelsee, Walchensee, Eichsee und Staffelsee kommt man gut mit dem Fahrrad. Freizeitgestaltung – Natur und Kultur Die Ortsmitte von Kochel ist in etwa 20 Minuten zu Fuß erreichbar. Zu dem Familien- und Erlebnisbad "trimini" mit Panorama-Innenbecken, großem Freigelände mit Liegebereich am Kochelsee und Kneipp-Anlage direkt am Seeufer gelangt man bequem in 30 Minuten. Das Erlebnisbad ist für "Wasserratten" täglich von 10-20 Uhr geöffnet. Wer den Winterurlaub auf dem Erharthof Urlaub verbringt, hat gerade mal fünf Minuten zum hofeigenen Skilift oder zur Langlaufloipe. Kochel am See ist ein idealer Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderungen. Es liegt am Maximiliansweg, am Prälatenweg und am Europäischen Fernwanderweg "E 4". Das vielfältige Angebot an Wandertouren im Zwei-Seen-Land garantiert jedem Besucher eine Wanderung nach seinem Geschmack mit grandiosen Ausblicken. Alle oberbayerischen Gipfel liegen in der direkten Umgebung. Herzogstand, Heimgarten und eine Fahrt auf die Zugspitze sind ideale Tagestouren. Für kulturell Interessierte gibt es in nächster Nähe das Franz-Marc-Museum, das Münterhaus und das Freilichtmuseum Glentleiten. Die traumhaft schöne Kulisse lockte von jeher viele Künstler an. Franz Marc, einer der bedeutendsten Maler des deutschen Expressionismus, geboren 1880 in München, liebte die Landschaft um Kochel und verbrachte nicht nur Zeit seines Lebens die Ferien am Kochelsee und auf der Staffelalm. 1908 legte der Maler seinen Wohnsitz in das oberbayerische Voralpenland - Lenggries, Sindelsdorf. 1912 gab Marc mit Kandinsky den berühmten Almanach "Der Blaue Reiter" heraus. Zwei Jahre danach zog er in sein Haus bei Kochel am See. 1916 fiel er im Alter von 36 Jahren im Ersten Weltkrieg vor Verdun. Das Grab von Franz und Maria Marc befindet sich auf dem Friedhof der Gemeinde.Franz Marc zu Ehren wurde ein Kunstspazierweg durch Kochel am See angelegt. Hier kann man mit den Augen von Franz Marc durch den Ort spazieren und entdecken, welche Motive den Maler zu seinen Bildern inspirierten.
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Der Erharthof der Familie Lautenbacher liegt vor Kochel am See in dem Weiler Ort. Auf der Homepage http://www.erharthof.de findet sich ein ausführlicher historischer Abriss zur Geschichte des Hofes. Der Erharthof gehörte zur ehemaligen Klosterherrschaft Benediktbeuern. Zum ersten Mal wird der Weiler „Ort“ in einer Schenkungsurkunde Kaiser Heinrichs III. im Jahr 1048 erwähnt. Es wird vermutet, dass schon damals im Ortskern eine Hofanlage existierte, aus der sich später der Erharthof entwickelt hat. Dies belegen lückenlos ab 1441 Klosternotizen über die Zahlung des „Zehnten“, die die Namen der Hofbewohner aufführten. Nachweislich bewirtschaftet die Familie Lautenbacher den Hof ab 1523.
Flora und Fauna arbeitet er vorbildlich.
Den Gästen bietet sich vom Hof aus ein wundervoller Blick über das Kochelseemoor bis zum Karwendelgebirge. Ein schmaler Gebirgsbach plätschert direkt am Hof vorbei. Idyllische Seen in der direkten Umgebung bieten im Sommer Badespaß pur: Zum Kochelsee, Walchensee, Eichsee und Staffelsee kommt man gut mit dem Fahrrad.
Für kulturell Interessierte gibt es in nächster Nähe das Franz-Marc-Museum, das Münterhaus und das Freilichtmuseum Glentleiten. Die traumhaft schöne Kulisse lockte von jeher viele Künstler an. Franz Marc, einer der bedeutendsten Maler des deutschen Expressionismus, geboren 1880 in München, liebte die Landschaft um Kochel und verbrachte nicht nur Zeit seines Lebens die Ferien am Kochelsee und auf der Staffelalm. 1908 legte der Maler seinen Wohnsitz in das oberbayerische Voralpenland - Lenggries, Sindelsdorf. 1912 gab Marc mit Kandinsky den berühmten Almanach "Der Blaue Reiter" heraus. Zwei Jahre danach zog er in sein Haus bei Kochel am See. 1916 fiel er im Alter von 36 Jahren im Ersten Weltkrieg vor Verdun. Das Grab von Franz und Maria Marc befindet sich auf dem Friedhof der Gemeinde.
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