| 200907_ Bioland Ferienhof Wiesenthof in Wiesenttal/Birkenreuth |
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Ferien auf dem Wiesenthof – viele Tiere und eine Kutschfahrt durch den Naturpark Fränkische Schweiz Die typische Karstlandschaft mit tief eingeschnittenen Flusstälern und kargen Hochflächen, eingefasst durch die Flüsse Main, Regnitz und Pegnitz und durch die Städte Bayreuth im Osten, Erlangen im Südwesten und Bamberg im Nordwesten, faszinierte schon im ausgehenden 18. Jahrhundert die beiden aus Berlin stammenden und in Erlangen Jura studierenden Freunde Ludwig Tieck und Wilhelm Heinrich Wackenroder. Sie verfassten im Jahre 1793 einen Reisebericht über die damals noch „Muggendorfer Gebürg“ genannte Landschaft und begeisterten damit ihre Zeitgenossen der Romantik. Den Grundstein für den Tourismus legte allerdings der Pfarrer Johann Friedrich Esper, der 1774 ein Buch über die unterirdischen Labyrinthe um Muggendorf veröffentlichte, denn bereits zu dieser Zeit wurde das alte „Gebürg“ nach Grotten durchforscht, die bis heute viele Besucher anziehen. Die Bezeichnung „Fränkische Schweiz“ geht auf das 1820 erschienene Buch „Die kleine Schweiz“ von Jakob Reichelsberger aus Waischenfeld zurück; mit „Schweiz“ bezeichnete man im 19. Jahrhundert gerne Landschaften mit Bergen, Tälern und schroffen Felsen.In dem Muggendorf` benachbarten Streiberg wurden zu Anfang des 19. Jahrhunderts Molkekuren angeboten, und bald kamen berühmte Gäste wie Ernst Moritz Arndt und Richard Wagner zur Kur und Erholung nach Muggendorf. Die Gemeinden Muggendorf und Streitberg zählen zu den ältesten Luftkurorten in der Region. Das Land „der Burgen, Höhlen und Mühlen“ wurde durch den Ausbau des Eisenbahnnetzes immer zugänglicher. Heute ist die Fränkische Schweiz als Naturpark ausgewiesen, womit bestimmte Anforderungen erfüllt werden müssen. Es verwundert also nicht, wenn heute jährlich Tausende von Feriengästen in die Fränkische Schweiz kommen, die eine Vielzahl von Attraktionen bietet. An vorderster Stelle die Tropfsteinhöhlen. Sie sind durch das Eindringen von Kohlensäure in die säurelöslichen Gesteine von Kalkstein und Dolomit entstanden. Öffentlich zugänglich sind die 1905 von dem Spielwarenhersteller Ignaz Bing entdeckte Binghöhle bei Streitberg, die Teufelshöhle bei Pottenstein und die 1833 entdeckte Sophienhöhle im Ailsbachtal. Als steinzeitliche Wohnhöhle bekannt ist die Hasenlochhöhle bei Pottenstein. Die 78 km lange Wiesent ist ein beliebter Wanderfluss für Kanufahrer. Als Eldorado für Kletterer gelten die Kletterfelsen in der Fränkischen Schweiz, die mit 6.500 Routen zu den besterschlossenen Kletterregionen der Welt zählt. Ein ausgedehntes Wander- und Radwandernetz, alle erdenklichen Sportmöglichkeiten von Reiten über Golf, Schwimmen, Paddeln und Rudern erfreuen jeden Sportsfreund. Zahlreich sind die Burgen und Burgruinen der Fränkischen Schweiz, die teilweise besichtigt werden können, wie die Burg Pottenstein und die Burgruine Streitburg in Markt Wiesenttal. 137 katholische und evangelische Kirchen finden sich in der Fränkischen Schweiz, die bedeutendste ist Balthasar Neumanns barocke Wallfahrtskirche Gößweinstein, an die ein Wallfahrtsmuseum angeschlossen ist.In Birkenreuth, neben Muggendorf und Streitberg ein weiterer Ortsteil von Markt Wiesenttal, betreiben Susanne und Peter Hofmann den Bioferienhof „Wiesenthof“ mit den Betriebsschwerpunkten Mutterkuhhaltung und Getreideanbau. Gewirtschaftet wird ausschließlich nach den ökologischen Richtlinien des Bioland-Verbandes, also unter Verzicht auf künstlichen Dünger und chemische Pflanzenschutzmittel. Die Tiere werden artgerecht gehalten und bekommen Bio-Futter aus eigenem Anbau. Das Saatgut stammt aus kontrolliert biologischem Anbau. Der auf dem Hof verwendete Strom ist Regenerative Energie, selbst erzeugt mit einer Biogas Photovoltaik-Anlage. Die Arbeit auf dem Wiesenthof unterliegt der ständigen EU-Kontrolle durch eine unabhängige Kommission. Insgesamt werden 150 Hektar Acker- und Grünland sowie 10 Hektar Wald bewirtschaftet. Die Mutterkuhherde kann sich im Offenstall frei bewegen, die Kälber bleiben bei ihren Müttern und können jederzeit trinken. Im Sommer geht es auf die Weide. Für gesicherten Nachwuchs sorgt der Zuchtbulle Romeo. Zur Freude vor allem, aber nicht nur der Kinder, sind noch etliche andere tierische Bewohner auf dem Wiesenthof anzutreffen: der Hofhund Boris, der Gänserich Friedolin, liebe Kutschpferde, das Pony Lucky, zahlreiche Katzen, Hasen, Meerschweinchen, Enten und Hühner. Auch der Tourismus auf dem Wiesenthof mit seinem Streben nach Harmonie zwischen Mensch, Tier und Natur ist umwelt- und sozialverträglich. Für die Feriengäste hat die Familie Hofmann – zu der neben den Eltern Susanne und Peter ihre beiden fünf- und achtjährigen Kinder und die Oma gehören – in einem Haus in Waldrandlage fünf komfortable Wohnungen eingerichtet. Die größte mit der Bezeichnung „Druidenhain“ verfügt über 120 qm Wohnfläche und drei Schlafzimmer, die anderen, „Sophienhöhle“, „Zuckerhut, „Wallerwarte“ und „Neideck“ über jeweils 60 qm. Sämtliche Wohnungen sind mit Telefon- und Satelliten-Anschluss ausgestattet, und auch bei der Einrichtung der Küchen, Wohn- und Schlafräume wurde an alles gedacht.Zum Relaxen bietet sich eine große Liegewiese hinter dem Haus an. Dort kann man unter den Schatten spendenden Obstbäumen die ländliche Ruhe genießen. Zudem stehen ein Grill und eine Feuerstelle zur Verfügung. Für die Kinder gibt es einen Spielplatz mit Sandkasten, Rutsche, Schaukel, Trampolin und Tischtennisplatte. Bauer Peter nimmt die Kinder gerne auf seinem Trecker mit. Ein besonderes Vergnügen bereitet es, mit einem Rappengespann eine eigene Kutschfahrt durch die reizvolle Landschaft zu unternehmen, durch Wiesen und Wälder, vorbei an Flüssen und Burgruinen. Wie lange seine Spazierfahrt dauert, bestimmt der Gast selbst. Ob eine Stunde oder ein Tag – ein unvergessliches Erlebnis ist diese Kutschfahrt allemal.„Hier läuft der Weg von einem Paradies durchs andere“, schrieb der Dichter Jean Paul im Jahre 1798 über die Fränkische Schweiz. Mehr als zweihundert Jahre sind seitdem vergangen, dennoch hat dieser Satz bis heute seine Gültigkeit bewahrt. Möchte man diese paradiesische Erfahrung gerne einmal selbst machen, ist dafür der Wiesenthof ein idealer Standort und Ausgangspunkt für Ausflüge.
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Die typische Karstlandschaft mit tief eingeschnittenen Flusstälern und kargen Hochflächen, eingefasst durch die Flüsse Main, Regnitz und Pegnitz und durch die Städte Bayreuth im Osten, Erlangen im Südwesten und Bamberg im Nordwesten, faszinierte schon im ausgehenden 18. Jahrhundert die beiden aus Berlin stammenden und in Erlangen Jura studierenden Freunde Ludwig Tieck und Wilhelm Heinrich Wackenroder. Sie verfassten im Jahre 1793 einen Reisebericht über die damals noch „Muggendorfer Gebürg“ genannte Landschaft und begeisterten damit ihre Zeitgenossen der Romantik.
auf das 1820 erschienene Buch „Die kleine Schweiz“ von Jakob Reichelsberger aus Waischenfeld zurück; mit „Schweiz“ bezeichnete man im 19. Jahrhundert gerne Landschaften mit Bergen, Tälern und schroffen Felsen.
durch das Eindringen von Kohlensäure in die säurelöslichen Gesteine von Kalkstein und Dolomit entstanden. Öffentlich zugänglich sind die 1905 von dem Spielwarenhersteller Ignaz Bing entdeckte Binghöhle bei Streitberg, die Teufelshöhle bei Pottenstein und die 1833 entdeckte Sophienhöhle im Ailsbachtal. Als steinzeitliche Wohnhöhle bekannt ist die Hasenlochhöhle bei Pottenstein.
können, wie die Burg Pottenstein und die Burgruine Streitburg in Markt Wiesenttal. 137 katholische und evangelische Kirchen finden sich in der Fränkischen Schweiz, die bedeutendste ist Balthasar Neumanns barocke Wallfahrtskirche Gößweinstein, an die ein Wallfahrtsmuseum angeschlossen ist.
einer Biogas Photovoltaik-Anlage. Die Arbeit auf dem Wiesenthof unterliegt der ständigen EU-Kontrolle durch eine unabhängige Kommission.
fünf komfortable Wohnungen eingerichtet. Die größte mit der Bezeichnung „Druidenhain“ verfügt über 120 qm Wohnfläche und drei Schlafzimmer, die anderen, „Sophienhöhle“, „Zuckerhut, „Wallerwarte“ und „Neideck“ über jeweils 60 qm. Sämtliche Wohnungen sind mit Telefon- und Satelliten-Anschluss ausgestattet, und auch bei der Einrichtung der Küchen, Wohn- und Schlafräume wurde an alles gedacht.
durch die reizvolle Landschaft zu unternehmen, durch Wiesen und Wälder, vorbei an Flüssen und Burgruinen. Wie lange seine Spazierfahrt dauert, bestimmt der Gast selbst. Ob eine Stunde oder ein Tag – ein unvergessliches Erlebnis ist diese Kutschfahrt allemal.